Zur optimalen Ausnutzung eines Gartens sollte man die Bodenverhältnisse genau kennen. Eine Bodenanalyse gibt immer eine genaue Auskunft über die vorhandenen Nährstoffe und den pH-Wert des Gartenbodens. Im Privatgarten sollte man alle 3-4 Jahre diesen Test durchführen lassen. Unterschieden wird nach 3 Bodenarten, leichte, mittlere und schwere Böden. Schwere Böden sind von Natur aus sehr fruchtbar. Alle lassen sich aber mit Kompost und eventuell Sand verbessern. Der obenaufgebrachte Mulch bereitet die sogenannte Gare und kann nach der Verrottung eingearbeitet werden. Sehr unliebsam für alle Pflanzen ist die Staunässe, sie nimmt den Pflanzen den notwendigen Sauerstoff, was letztendlich zur Fäulnis der Wurzeln führen kann.

Ein Verdichteter Boden muss zuerst umgegraben werden, wenn es sich um eine Gartenneuanlage handelt.

Eine Gründüngung mit z.B. Lupinen oder Ackerbohnen lockert zusätzlich den Boden und verhindert das Aufkommen von Unkräutern.

Auch ein erster Anbau von Kartoffeln kann die nötige Lockerung positiv beeinflussen.

Anschließend kann der Garten in die Winterruhe gehen. Die Frostgare der Wintermonate ergibt im März/April einen lockeren Boden der dann mit viel Freunde und wenig Anstrengung gut bearbeitet werden kann. Das Sprichwort "Gut Ding will Weile haben" gilt ganz besonders für unsere Gartenböden.

 

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