Jetzt läuft die Hochsaison der gesunden weißen Stangen. Bis zum 24. Juni werden sie meist geerntet. Die Heimat ist Vorderasien. In Deutschland entfällt auf die Delikatesse Spargel die größte Anbaufläche aller Gemüsearten. Die Wachstumsgeschwindigkeit der Stangen ist abhängig vom Wetter. Sie wird geregelt von Temperatur und Feuchtigkeit im Boden. Zur Ernteverfrühung werden die Dämme mit Folie abgedeckt. Lichteinfall und Sauerstoffzufuhr sind nicht erwünscht, denn die Folge ist eine Blau- oder Violettverfärbung der Spargelspitzen. Der Spargel ist ein sehr nährstoffreiches Gemüse. Eine Portion deckt den Vitamin C-Bedarf des ganzen Tages. Er enthält zusätzlich viele Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen und Kalium. Wer auf Einkaufstour geht, sollte einige Tipps beachten. Der Geschmack des Spargel ist abhängig von der Frische. Sie erkennt man an den hellen und glatten Schnittflächen, die keinesfalls gelb verfärbt und trocken sein dürfen.

Auch ein wenig Knirschen beim gegeneinander Reiben zeigen deutlich die Frische an. Spargel wird nach äußerlichen Merkmalen in Handelsklassen eingeteilt.

Länge, Dicke und Aussehen sind die Kriterien. Die Stangen müssen frei sein von Erde, Druckstellen und anderen Beschädigungen. Wichtig ist, möglichst gleich dicke Spargel zu kaufen, denn sind sie allzu unterschiedlich, kommen die dünneren Stangen erst später ins Kochwasser. Die entsprechenden leckeren Rezepte dazu gibt es beim Spargelanbauer oder auch in den unterschiedlichsten Kochbüchern.

mehr Infos: www.spargeltreff.de

 

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